So langsam macht sich auch bei mir die Nervosität breit. Am liebsten würde man gleich jetzt losfahren und alles hinter sich lassen. Kisten sind soweit alle gepackt, heute werden wir die Kisten und Möbel alle wiegen. Das Gewicht unseres Umzugsgutes braucht die Spedition für die Zollformalitäten. Also stellen wir heute jede Kiste und jedes Einzelteil welches mit kommt auf die Waage und rechnen unterm Strich alles zusammen. Sehr nervig, aber es geht nicht anders. Am Donnerstag Vormittag kommt dann der Container und wir verladen alles endgültig für den langen Transport bis Antwerpen, von wo aus es dann auf dem Wasserweg weiter geht bis Las Palmas de Gran Canaria.
Freitag früh fahre ich Meli dann zu Ihrem Vater, dort bekommt Sie ein Auto für die 10 Tage, die Sie noch in .de verbringen wird und ich fahre von dort aus nochmal weiter zu meinen Eltern nach Darmstadt-Griesheim. Anschließend nochmal kurz zum ollen Rafael und dann gehts los richtung Grenze.
Geplant habe ich zuerst durch Frankreich richtung Andorra zu fahren, von Andorra nach Els Pobletts, wo ein Bekannter wohnt bei dem ich auch Übernachten kann und von dort aus weiter nach Cádiz in Andalusien, wo meine Fähre nach Las Palmas ablegen wird um mich 36 Stunden später hoffentlich wohlbehalten auf unserer neuen Heimatinsel absetzen wird.
Das ganze wird ein richtiger Gewaltmarsch werden. Reine Fahrzeit beträgt lt. Navigationssystem etwa 3 Tage. Ich fahre 6 Tage bevor die Fähre ablegt los, um alle eventuell auftretenden Probleme auszuschließen / auffangen zu können.
Dabei hab ich mein Wegwerfzelt, welches nicht wie der Name vielleicht denken lässt ein “Einwegzelt” ist, sondern ein selbstaufbauendes. Einfach in die Luft werfen und es steht. Ich habe abends nicht wirklich groß Lust ein Zelt aufzubauen, nachdem ich Tausend Kilometer weit gefahren bin.
Dies war dann vermutlich mein letzter Blogeintrag von Deutschland aus. Von unterwegs aus werde ich öfter mal Bloggen, sofern ich ein offenes WLAN finde, welches ich nutzen kann. Dann werde ich auch Berichte, Bilder, etc. veröffentlichen, welche ich unterwegs gemacht habe.
Nun heisst es also “Good bye Deutschland” - nur ohne Fernsehkamera 
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