Geld verdienen im Netz

Seit Jahren tummeln sich hunderttausende von vermeindlichen “Partnerprogrammen” im Internet, die alle groß werben man könne im Schlaf mal eben 3000€ im Monat verdienen. Pfiffige Abzocker in Zeitungen mit kostenlosen Kleinanzeigen reissen die Klappe sogar meist noch weiter auf und werben für ihr unschlagbares Angebot. Begriffe wie “Weltkonzern”, “europaweit agierendes Unternehmen” und weiterer Dünnschiss steht meist in den Anzeigen drin um ahnungslose Harz 4 Empfänger über den Tisch zu ziehen. Besonders lustig finde ich hierbei die Kontaktmöglichkeiten: Das Weltgrößte Unternehmen seiner Branche kann man nur unter “blabla@web.de” oder weiteren Freemail-Accounts erreichen. Geld für eine Domain (etwa 1$ im Jahr) haben sie scheinbar nicht übrig. Diesen ganzen Käse kann man getrost in die Tonne kloppen.

Versicherungsagenturen hingegen sind meist besser dabei. Hier kann man mit sehr viel Engagement und Durchsetzungsvermögen durchaus in wenigen Jahren zum Großverdiener werden. Ich persönlich kenne jemanden der dies auch geschafft hat. Für mich persönlich wäre das nichts. Ich bin nicht der Typ Mensch, der von Haus zu Haus tingelt und Versicherungen anbietet. Mein Milieu ist das verruchte, dreckige Internetpornogeschäft. Zumindest denken dies meiner Schätzung nach 80% der Deutschen. Natürlich war auch noch nie jemand auf solchen Seiten und würde es selbstverständlich auch nie tun.

Zugegeben: bis vor einigen Jahren wurde dem ahnungslosen Onlineuser durch Dialer durchaus der ein oder andere Euro aus der Tasche gezogen ohne das er dies merkte. Die Masse der Leute brandmarkten so die gesamte Branche als Betrüger, Abzocker und assozial. Nunja, würde man nach jedem schlechten Erlebnis mit einem Dienstleister / Verkäufer die gesamte Branche in verruf bringen, gäbe es Firmen wie Mediamarkt, Banken, Telekom (okay, das sind wirklich hirnverbrannte Vollidioten) oder eBay längst nicht mehr. Die Erotikbranche hingegen wird es immer geben. Warum? Weil ein Mann einfach funktioniert. Zeige ihm Titten und wenn die Seite ausserhalb Dunkeleuropas (.de) gehostet wird auch mehr und seine Kredit- oder Bankkarte springt selbstständig neben die Tastatur, bereit zum Ablesen der Kartennummer. Aber hey mal ehrlich: Wird der Kunde abgezockt? Er sieht Titten & Co, bekommt Schmetterlinge im Bauch und bezahlt um noch mehr zu sehen. Ist das Abzocke? Der Kunde will etwas, man gibt es ihm und verlangt dafür einen Preis welcher vorher genannt wurde. Die recht hohen Preise stehen hier auch durchaus im Verhältnis. Ich habe mal 2 Serien von einem Profi produzieren lassen. Diese 100 Bilder haben mich 230 Euro gekostet. Nur kann man keine Seite mit 100 Bildern anbieten, denn DAS wäre dann durchaus Abzocke. Also stellt man mindestens 1000 Bilder und Videos bereit, welche natürlich auch etwas Kleingeld kosten.

Meiner Einschätzung nach kann man mit verhältnismäßig wenig Aufwand im Internet nur mit Erotik sein Geld verdienen. Sei es mit eigenen Webseiten und eigenem Content, oder eben mit fremden Seiten die man bewirb. Letzteres ist die einfachste Methode, wenn man Besuchertraffic hat oder generieren kann und die Besucher zu dem beworbenen Anebot schickt. Doch hier scheitern eben die Meisten Anfänger und ich wäre auch daran gescheitert, wenn ich nicht jemanden kennen gelernt hätte, der mir den Weg zeigt und den Stein ins Rollen gebracht hätte (Danke Stefan).

Im Netz sind so gut und gerne zwischen 2000 und 5000 Euro im Monat machbar. Mein bisheriger Rekord liegt bei etwa 3000 5000 Euro im Monat, im Durchschnitt etwa 2300 Euro.

Partnerprogramme wie Adultfriendfinder und Privatamateure stechen - wie ich es mitbekomme und selbst erlebe - hier eindeutig heraus. Adultfriendfinder ist sehr gut für multilingualen Traffik geeignet, Privatamateure hingegen (bis jetzt?) nur für .de Traffic.

Diese Partnerprogramme bieten verschiedene Verdienstmöglichkeiten an, meist drei:

- Pay per Klick

- Pay per Sale

- Einmalig Festpreis pro Zahlung

Ich will mal auf die drei Versionen ein bischen eingehen. Pay per Klick lohnt eigentlich überhaupt nicht, da man bei miesem Traffic (mehr als x besucher pro Bezahlung) keine Chance hat und entweder gekickt wird, oder auf ein anderes Programm umgebucht wird.

Pay per Sale (Revshare) ist eigentlich die beste Variante. Je nachdem wieviele Besucher man am Tag generiert und je nachdem wieviele Besucher davon letztendlich auch Bezahlen bekommt man zwischen 20 und 75% des Umsazes. Das ganze natürlich fortlaufend. Nahezu alle Bezahlseiten mit Onlineerotik bieten Abos an, welche man zwar problemlos kündigen kann, aber meist wird erst nach dem 2. - 3. mal gekündigt. Ich persönlich habe auch Kunden die von anfang an dabei sind und jede Woche oder jeden Monat aufs neue verlängern. So hat man durch die wiederkehrenden Zahlungen auch weniger Probleme, wenn man mal 1-2 Monate weniger Traffic generiert hat oder sich eine Auszeit gönnt und in Urlaub fährt.

Pay per Sale bedeutet eine fixe Einmalzahlung pro zahlendem User - Einmalig. Adultfriendfinder zahlt hier 80$ pro Zahlung, egal ob dieser 9$ oder das höchste Abo 159$ gezahlt hat. Lohnend wenn man schnelles Geld verdienen will oder seine Besucher durch Spam generiert und damit Gefahr läuft von Partnerprogramm zu fliegen (dann kommen auch keine Rebills bei Revshare mehr). Allerdings um Mark zu zitieren: “Ich bin dafür daß man Spammer in den Halbzeitpausen auf dem Spielfeld exekutiert”. *grins*

Wer nun Blut geleckt hat und selber sein Glück versuchen will, dem kann ich Adultfriendfinder eigentlich nur ans Herz legen. Ein Bannerklick und man kann sich anmelden und ich bekommen auch einen kleinen Obolus der euch aber NICHT von der Provision abgezogen wird.

Viel Spaß im Netz ;-)

Tags: